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Schaltwerke

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Schaltwerke am Fahrrad

Das Schaltwerk zählt zu den Komponenten am Fahrrad, die für einen reibungslosen Gangwechsel sorgen. Denn von seiner Funktion hängt es maßgeblich ab, ob die Kette auf dem richtigen Ritzel liegt oder sie nervig dazwischen rum rattert. Ein gutes Schaltwerk allein bringt den Fahrer aber selten weiter, wenn die Züge nicht sauber laufen: Das Schaltwerk einstellen ist kein Hexenwerk und mit etwas Fingerspitzengefühl und Übung auch selbst realisierbar. Zumindest die Zugspannung (am Schalthebel) sollte jedem Radfahrer ein Begriff sein, so kann man unterwegs bei Schaltungsproblemen ggf. durch leichtes drehen der Schraube schon für Abhilfe sorgen. Einstellung hin oder her, nützt aber alles nichts, wenn das Schaltwerk nicht zum Schalthebel oder dem Antrieb an sich passt. Auf was muss ich also achten, um mit dem passenden Schaltwerk die beste Performance aus meinem Rad zu holen?

Schaltwerk Shimano, Sram, Campagnolo: Wähle passend zur Serie!

Du möchtest bzw. musst das Schaltwerk wechseln? Worauf solltest Du achten? Allem voran: Es gibt funktionierende Ausnahmen, aber grundsätzlich sollte das Schaltwerk zum Antrieb passen. Ein Shimano Schaltwerk XT (Beispiel)Letztlich gibt zwar der Schalthebel die Rasterung vor, also die Gangstellungen, jedoch hat auch das Schaltwerk in seinen Winkeln und Hebellängen ein Übersetzungsverhältnis. Nur mit dem passenden Verhältnis gegebener bzw. gezogener Zugstrecke des Schalthebels (pro Klick am Hebel) und dem Übersetzungsverhältnis des Schaltwerks steht das Schaltwerk am Ende auch in jedem Gang genau da, wo es stehen soll. Auf diese Kompatibilität solltest Du also unbedingt achten.
An einem Beispiel: Es muss nicht zwingend ein Shimano XT-10-fach Schalthebel nur mit einem XT-10-fach Shimano Schaltwerk gefahren werden – ein SLX-10-fach oder XTR-10-fach funktioniert auch, jedoch z.B. kein Sram 10-fach oder Shimano Ultegra-10-fach. Kurz gemerkt sollte das Schaltwerk also zur Serie passen, es muss jedoch nicht „gruppenrein“ aufgebaut werden.
Was für kabelgesteuerte Schaltwerke gilt, gilt für elektronische Schaltwerke um so mehr, denn auch hier muss die Ansteuerung und auch der Anschluss passen. Verwende hier auch nur das passende Zubehör für elektronische Schaltungen!

Was bedeutet Kapazität in Bezug auf ein Schaltwerk?

Als Kapazität bezeichnet man die Anzahl der Zahndifferenz eines Antriebs, die ein Schaltwerk durch die Stellung des Käfigs ausgleichen kann. Desto mehr Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Ritzel eines Ritzelpakets liegt, desto länger muss der Käfig eines Schaltwerks sein. Wird auch an der Kurbel geschaltet, so sind auch diese Differenzen mit einzubeziehen. Was hat jetzt das Schaltwerk damit zu tun? Logischerweise benötigt ein sehr variabler Antrieb auch eine lange Kette und diese muss das Schaltwerk in jedem Gang führen und spannen können. Dafür ist die Länge des Schaltwerkskäfig entscheidend.

Während man sich am Mountainbike am besten auf die Vorgabe des Herstellers bezüglich der Wahl des passenden Käfigs verlässt, ist es am Rennrad eigentlich sehr einfach: Sobald ich ein Ritzelpaket mit einem größeren Ritzel als 28 Zähne verwende, benötige ich den mittleren Käfig. Für alles andere, reicht der kurze Käfig.

Schaltwerksröllchen müssen natürlich zum Schaltwerk passen. Schließlich sollen sie sich leicht drehen, die Kette präzise führen und vor allem im Schaltwerk bleiben. Im Idealfall sollten die Originalteile verwendet werden. Wenn aus Preis- oder Optik-Günden andere Schaltröllchen verwendet werden sollen, gilt auch hier: Kompatibilität prüfen! Bunte Auswahl bieten hier zum Beispiel Hope, Carbocage und Shaman.

 
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