Trek Emonda SL7

Windschnittiges Kletterass: Das TREK Émonda SL 7 im Test

Heute hat TREK offiziell eine neue Version Ihres Top-Kletterers Émonda gelauncht. Das neue Emonda hat viele Neuerungen an Bord die den Bergfloh noch schneller machen sollen und das sowohl am Berg als auch auf der Geraden. Ob das neue Émonda hält was es verspricht hat Sascha für euch getestet.

Als Trek das Émonda vor ein paar Jahren vorgestellt hat, war es die Devise von Trek, das leichteste Serienrennrad auf den Markt zu bringen. Mit dem komplett neu entwickelten Émonda hat Trek für sich neue Standards gesetzt. Die Topmodelle des Émonda bekommen eine komplett überarbeite Carbonstruktur verliehen. Mit dem neuen „OCLV 800 Carbon“ revolutioniert Trek den Markt auf ein Neues.

Welche Neuerungen gibt es beim Émonda?

Die aerodynamisch geformten Rohrprofile machen das Émonda in allen Belangen schneller. Denn tatsächlich ist auch bei Anstiegen ist eine gute Aerodynamik extrem wichtig. Laut Trek sparen die Aero-Rohrprofile des neuen Émonda am Berg bis zu 18 Sekunden pro Stunde und beeindruckende 60 Sekunden pro Stunde im Flachen. Für den Normalverbraucher scheint das nicht viel, betrachten wir jedoch, dass es im Profiradsport auf Sekunden ankommt ist das schlichtweg beeindruckend. Normalerweise erhöhen aerodynamische Rohrprofile erfahrungsgemäß das Gewicht eines Rahmens. Beim Émonda hingegen ist nicht der Fall. Beim neuen Émonda trifft Leichtigkeit auf Geschwindigkeit und das bei geringerem Gewicht und höheren Steifigkeitswerten. Wärend sich die SLR Modell am neuen OCLV OCLV 800 Carbon erfreuen dürfen, ist bei den SL Modellen weiterhin das altbewährte 500 OCLV Carbon verbaut. Besagtes OCLV 800 Carbon ist das Ergebnis eines mehrjährigen Entwicklungsverfahrens. Ziel war es das stärkste und leichteste Carbon aller Zeiten zu schaffen. Laut Trek ist dies gelungen und das Material ist 30 % stärker, als die Materialien die Trek bisher verbaut hat. Durch diese Technologie ist eine Materialeinsparung an diversen Stellen des rahmens möglich, wodurch sich Rahmen mit unter 700g Gesamtgewicht realisieren lassen. Auch neu ist die für alle SLR Modelle entwickelte Lenker-Vorabuenheit. Sowohl SLR als auch SL Modelle stehen nun auf den von Bontrager eigens entwickelten Aeolus Laufrädern, die das neue Aeroprofil des Trek Émonda perfekt abrunden.

Doch was genau ist neu am Émonda SL 7?

Das neue Émonda verfügt jetzt über einen Areo-Rahmen, ein T47 Tretlager und einer H1.5 Sitzposition, die einen perfekten Spagat zwischen Sportlichkeit und Langstrecken-Komfort ermöglicht und dem Fahrer zusätzlich zu einer aerodynamischen Sitzposition auf dem Rad verhilft.

Die maximale Reifenbreite liegt nun bei 28mm und zusätzlich sind alle Modelle tubelessready. Nächste Besonderheit bei allen SL Modellen: Alle SL’s sind mit Bontrager Blendr-Vorbauten für noch mehr Integration im Cockpitbereich ausgestattet. Die neuen Rohrprofile verleihen dem Émonda ein aerodynamisches Profil. Damit ist es sowohl im flachen als auch im bergigen Terrain schneller als seine Vorgänger. Das Émonda meistert Anstiege und Abfahrten gleichermaßen und braucht sich auch bei Sprints nicht zu verstecken. Doch kann das Émonda auch in der Praxis überzeugen?

Doch genug Techtalk, denn glücklicherweise durften wir eines der neuen Modelle, das Trek Émonda SL 7, schon vor Release ausgiebig Testen und ein paar neue Fahreindrücke schaffen. Wir haben von Trek ein SL7 mit Di2-Austattung zum Testen zu Verfügung gestellt bekommen.

Hier einmal kurz die Highlights des getesteten Rades:

  • Ultraleichter 500 Series OCLV Carbon Rahmen
  • Konisches Steuerrohr
  • Praxis T47 geschraubtes Innenlager
  • elektronische Shimano Di2 Schaltung
  • Bontrager Aeolus Pro 37 Carbon Laufräder
Alle Spezifikationen findest du hier!
Spezifikation Beschreibung
Rahmen Ultraleichtes 500 Series OCLV Carbon, perfekt abgestimmte und optimierte Performance-Rohre, konisches Steuerrohr, interne Zugführung, DuoTrap S-kompatibel, Flat Mount-Scheibenbremsaufnahme, 142 x 12-mm-Steckachse
Gabel Émonda SL, Vollcarbon, konischer Carbongabelschaft, interne Bremszugführung, Flat Mount-Scheibenbremsaufnahme, 12 x 100 mm-Steckachse
Schalthebel Shimano Ultegra R8050 Di2
Umwerfer Shimano Ultegra R8050 Di2, Anlötversion
Schaltwerk Shimano Ultegra R8050 Di2, kurzer Käfig, max. 30 Z. an größtem Ritzel
Kurbelgarnitur Shimano Ultegra R8000, 52/36
Innenlager Praxis, T47 geschraubtes Innenlager
Kassette Shimano Ultegra R8000, 11-30 Z., 11fach
Kette Shimano Ultegra HG701, 11fach
Pedale keine
Vorbau Bontrager Pro, 31 8 mm, Blendr-kompatibel, 7 Grad
Lenker Bontrager Pro VR-C, OCLV Carbon, 31,8 mm, interne Di2-Kabelführung, 100 mm Reach, 124 mm Drop
Lenkerband / Griffe Bontrager Supertack Performance Lenkerband
Bremsen Hydraulische Scheibenbremse Shimano Ultegra
Sattelstütze Bontrager Carbonsitzturmaufsatz, 20 mm Versatz
Sattel Bontrager Aeolus Comp, Stahlstreben, 145 mm Breite
Vorderrad Bontrager Aeolus Pro 37, OCLV Carbon, Tubeless Ready, 37 mm Profilhöhe, 100 x 12 mm-Steckachse
Hinterrad Bontrager Aeolus Pro 37, OCLV Carbon, Tubeless Ready, 37 mm Profilhöhe, 11fach-Freilaufnabe von Shimano, 142 x 12 mm-Steckachse
Bereifung Bontrager R2 Hard-Case Lite, Aramidwulstkern, 60 TPI, 700 x 25C
Gewicht Rahmengröße 56: 7,74 kg
Max. Gewicht Dieses Bike hat eine maximale Gewichtsbeschränkung (Fahrrad, Fahrer und Beladung) von 125 kg

First Ride mit dem Émonda SL 7 Di2!

Also habe ich mich am Wochenende mal auf das gute Stück geschwungen. Und mich überzeugt das neue Émonda einfach von Beginn an mit stilistischer Schlichtheit, einer herausragenden Beschleunigung sowie einem Fahrgefühl das riesen Lust vermittelt, alle nahegelegenen Berge mit Leichtigkeit hoch zu fliegen. Und Federleicht trifft es gut, denn mit 8,41 Kg in Rahmengröße 58cm und zwar mit montierten Garmin Vektorpedalen, Flascherhalter sowie Garmin Rad-Computer und der entsprechenden Blendr-Halertung, ist das Èmonda SL 7 Di2 wirklich leicht für ein Rennrad seiner Preisklasse.

Was ich bei meiner ersten Testfahrt sofort gemerkt habe, war die neue Anlegung auf die Aerodynamik. Leicht trifft hier auf Speed, das konnte man sofort und ab der ersten Sekunde merken: Einfach erstaunlich wie gut das neue Émonda die Berge hoch klettert. Besonders bemerkenswert für mich war wie man jetzt trotz der guten Klettereigenschaften auch auf der Geraden mit voll Speed fahren kann und dabei immer ein gute und sehr sicheres Gefühl auf dem Rad hat. Die Shimano Ultegra R8050 Di2 Schaltgruppe schaltet absolut präzise und die aus der selben Serie stammenden hydraulischen Scheibenbremsen beißen zu wenn es bergab geht. Auf meiner Testrunde von 70km konnte ich im Vergleich zu meinem eigenen Rennrad ganze 7 Minuten rausfahren, was immerhin 6 Sekunden pro Kilometer sind. Somit scheint selbst für den Hobbyfahrer mit dem Émonda einiges möglich zu sein.

Kommenden Sonntag steht dann eine 200 km Tour an. Ich bin gespannt wie sich das Rad auf langen Strecken schlägt und werde sobald wie möglich berichten. Meine bisherigen Eindrücke lassen jedoch bereits ein kleines Fazit zu:

Vorläufiges Fazit zum Trek Émonda SL 7 Di2

Das neue Trek Émonda kann mich bisher in allen Belangen komplett überzeugen, von der absolut gelungenen, schlichten Optik bis hin zur Geschwindigkeit auf den Strassen. Das neue Émonda ist leicht, steif und dabei dennoch komfortabel und bleibt somit eine absolute geniale Rennmaschine und bietet jetzt sogar noch besserer Aerodynamik!

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TREK Èmonda

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Sascha RobertsonHIBIKE Ladengeschäft Kronberg im TaunusAm liebsten unterwegs auf: Enduro

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