Test: Wahoo ELEMNT GPS Fahrradcomputer – keep it simple

Wahoo ELEMNT Computer – Einfach einfach?

Der Elemnt Computer (gesprochen „Element“) verspricht eine besonders einfache Bedienung und einen großen Funktionsumfang. Außerdem soll es der „most connected“ (also am meisten „verbundene“) Computer sein. Gleich drei Gründe den Bike-Computer aus dem Hause Wahoo genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der erste Eindruck

Wahoo Elemnt Gewicht - 105g

Wahoo Elemnt Gewicht – 105g

Zuerst geht’s ans Auspacken meines neuen Begleiters. Die Box ist hochwertig verarbeitet und durch Aufklappen der äußersten Verpackung kommt das gute Stück zum Vorschein. Nachdem ich die Schachtel aus der Box gezogen habe, halte ich den Elemnt schon in der Hand. Die Haptik und die Verarbeitung sind sehr wertig. Die Tasten sind groß, sodass man sie vermutlich auch mit Handschuhen gut bedienen kann. Sie fallen aber im ersten Moment gar nicht unbedingt als Bedienelemente ins Auge, was dem ganzen Teil einen schlichten, sportlichen Look gibt.
Super finde ich, dass das Display relativ groß ist (Größe 2,7 Zoll / 6,86 cm) und der Elemnt relativ leicht ausfällt, mit seinen 105 g.
Größe: Breite 5,75 cm (6,2 cm mit Knöpfen), Länge 9,05 cm, Tiefe: 2,1 cm

Was ist noch drin? – Der Lieferumfang

Natürlich kommt der Wahoo Computer in Begleitung. In der Packung befinden sich:

  • Wahoo Elemnt GPS Bike Computer
  • Lenkerhalterung
  • Vorbauhalterung + Kabelbinder
  • Aerolenkerhalterung
  • Micro-USB zu USB-Ladekabel
  • Kurzanleitung

und in der erweiterten Bundle-Version:

Der erste Schritt – den ELEMNT einrichten:

Beim Auspacken des Fahrradcomputers fällt auf, dass keine lange Bedienungsanleitung sondern nur eine Kurzanleitung vorhanden ist. Erst bin ich etwas verwundert: Ob das wirklich ausreicht? Aber gut, ich lasse mich gerne überraschen! Nachdem ich den Anschaltknopf (links an der Seite) gefunden habe 🙂 , läuft die Einrichtung überraschenderweise spielend leicht:

  1. Wahoo Elemnt App auf dem Smartphone installieren (für Android als auch i-Phone verfügbar, kostenlos).
  2. Elemnt einschalten (Knopf an der linken Seite) – schön ist übrigens, dass es bereits zur Hälfte geladen war.
  3. Mit der App den QR Code, der auf dem Elemnt erscheint, scannen – Handy & Elemnt verbinden sich automatisch.
  4. In der App registrieren & persönliche Angaben (Alter, Größe, etc.) eintragen.
  5. Über das Smartphone kann das Elemnt nun mit W-Lan verbunden werden.
  6. Ggf. fragt die App dann gleich nach einem Update für das Elemnt, sodass auch die neusten Features verwendet werden können.
  7. Die „erste Schritte Tour“ mit einigen Tipps zur Bedienung erklärt die wichtigsten Funktionen.

Ich bin beeindruckt, das Ganze hat gerade mal 5 Minuten gedauert und die App ist auch sehr verständlich gestaltet. Lediglich die deutsche Übersetzung ist an manchen Stellen nicht 100%ig, aber ich verstehe problemlos, was gemeint ist.

Alternativ kann der Wahoo Elemnt theoretisch auch ohne Smartphone und die App eingerichtet werden. Über „Systeminfo“ und „Einrichten“ können Sprache, Datum, Uhrzeit etc. eingestellt werden. Allerdings ist der Funktionsumfang dann deutlich eingeschränkt. Ich persönlich würde den Elemnt dann nicht empfehlen, aber die meisten sollten ja mittlerweile ein Smartphone besitzen 😉

Kein Kabelsalat – komplett kabellos

Da Daten wie die Geschwindigkeit und die Position über GPS und Bluetooth übertragen werden, muss kein Kabel am Fahrrad verlegt werden. Das ist natürlich super praktisch, denn man montiert einfach nur die Lenkerhalterung, steckt den Computer drauf und schon kann es losgehen. Dadurch ist es auch möglich den Fahrradcomputer an mehreren Fahrrädern zu benutzen. Ich nutze ihn z.B. an meinem Mountainbike und an meinem Sportrad.
Ebenso funktioniert die Einrichtung komplett kabellos über Bluetooth und mit Hilfe von W-LAN (für Updates etc.). Auch zur Datenübertragung in die App ist kein Kabel nötig, diese funktioniert über Bluetooth oder bei einigen optionalen Sensoren (z.B. Herzfrequenzmesser) über ANT+.
Lediglich zum Aufladen ist dann doch ein Kabel nötig 😉 . Besonders vorteilhaft ist, dass er per Mico-USB Kabel, also dem Standard für alle herkömmlichen Smartphones, geladen werden kann. D.h. der Elemnt kann auch mal zwischendurch mit jedem handelsüblichen Handykabel aufgeladen werden.

Wahoo Element im Test

Halterungen

Bevor es nun endlich los geht muss der Elemnt natürlich noch ans Rad. Im Lieferumfang sind gleich drei Halterungen enthalten (Aero Halterung, Lenker Halterung, Vorbau Halterung). Besonders praktisch, wenn man den Elemnt nicht nur an einem Rad verwenden möchte. So habe ich die Aero Halterung an meinem Sportrad und die Vorbauhalterung am Mountainbike montiert.

Aero- und Lenkerhalterungen können einfach mit Hilfe eines Sechskants montiert und unkompliziert demontiert werden. Die Vorbauhalterung kann leider nur mit Kabelbindern angebracht werden. Hier wäre eine Lösung mit einem Gummiband deutlich eleganter und flexibler gewesen. Aber auch mit Kabelbindern funktioniert die Montage natürlich einwandfrei. Diese Vorbauhalterung habe ich am Lenker montiert, da mein MTB-Vorbau relativ kurz ist. Aber auch das klappt natürlich problemlos.

Los geht’s – die erste Fahrt

So, genug geredet, nun will ich wissen was der Elemnt in der Praxis drauf hat. Meine erste Tour fahre ich einfach mal so, ohne etwas vorher einzustellen oder eine Tour zu übertragen. Ich drücke auf Start und fahre los. Der Elemnt tut das, was er soll und das zuverlässig: Mir werden Geschwindigkeit, gefahrene Strecke, Uhrzeit, Fahrzeit, Durchschnittsgeschwindigkeit und Höhenmeter angezeigt. Mit Hilfe der Tasten an den Seiten kann ich die Ansicht auch mit dicken Handschuhen sehr leicht anpassen und z.B. einfach nur die Geschwindigkeit groß anzeigen lassen. Ich finde gut, dass das Display kein Touchscreen ist, denn auch mit touchscreen-kompatiblen Handschuhen lassen sich solche oft nur mit vielen Fehlversuchen bedienen.
Über die Taste „Seite“ kann ich auf die Kartenansicht wechseln und der Elemnt zeigt mir auf der Karte an, wo ich mich befinde. Dies klappt ziemlich gut und genau. Oben im Bildschirm wird immer noch die Geschwindigkeit angezeigt. Genauso will ich’s haben. Diese Ansichten sind übrigens alle mit einem Klick auf der App anpassbar. Und so kann ich mir eine komplett eigene, benutzerdefinierte Seite mit den Werten, die mich am meisten interessieren, einrichten oder die Standardseiten konfigurieren.
Den schwarz-weiß Bildschirm empfand ich im ersten Moment ziemlich oldschool. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Angaben und sogar die Karte dennoch sehr gut lesen kann, besser als auf vielen anderen farbigen Displays. Der monochrome Bildschirm hat einfach einen hohen Kontrast, außerdem verbrauchen diese meist nicht so viel Akku, wie farbige Displays. Die Beleuchtung des Displays kann je nach Bedarf dazu geschaltet werden.
Auch viele kleine Wege und Pfade im Wald werden angezeigt, was ich super finde, denn so ist es auch fürs Mountainbiken geeignet. Der ein oder andere kleine Trail fehlt zwar, doch in der Regel fährt man diese eh meist nur, wenn man sie ohnehin kennt 😉 .

Tour Zusammenfassung

Tour Zusammenfassung

Ein weiteres Feature sind die Kontrolllampen, die an der linken Seite und über dem Display angebracht sind. Wenn ich meine Durchschnittsgeschwindigkeit unterschreite leuchten diese orange, wenn ich wiederrum daran arbeite meine Durchschnittsgeschwindigkeit zu optimieren leuchten sie blau. Klar, das könnte ich auch leicht sehen, wenn ich meine derzeitige Geschwindigkeit mit der Durchschnittsgeschwindigkeit vergleiche, aber durch die farbigen LEDs nehme ich die Info nebenbei wahr, was mich durchgehend anspornt, doch noch ein bisschen fester in die Pedale zu treten, denn wer will schon orange LEDs sehen 😉 .

Für alle, die andere Werte wie z.B. die Herzfrequenz oder die Leistung mehr interessiert, besteht auch die Möglichkeit die LEDs mit diesen Infos zu belegen – natürlich nur insofern ein passender Sensor gekoppelt ist.
Super finde ich, dass sobald ich anhalte, der Elemnt auf Pause springt und automatisch weiterläuft, sobald ich losfahre. D.h. Wartezeiten an Ampeln versauen mir nicht den Schnitt.
Nach der Tour stoppe ich die Aufzeichnung und der Elemnt zeigt mir eine Zusammenfassung an. Mein Handy habe ich übrigens absichtlich entkoppelt, auch einfach um Akku zu sparen. Wenn ich die beiden aber wieder miteinander verbinde, werden die Daten automatisch synchronisiert und die Tour wird hochgeladen.

Zweiter Test – nun fahre ich eine gespeicherte Strecke

Wahoo Elemnt - Apps verbindenDieses Mal möchte ich eine vorab geplante Strecke abfahren und mich vom Elemnt navigieren lassen. Die Strecke habe ich vorher über Komoot geplant. Elemnt kann aber auch problemlos mit Strava und zahlreichen anderen Apps wie RideWithGPS gekoppelt werden und diese Strecken laden. Auch gpx-Dateien können problemlos importiert werden. Einfach die Datei aufs Handy schicken und mit der App öffnen.
Bereits gefahrene Strecken können übrigens auch problemlos auf die unterschiedlichen Plattformen gestellt werden. Hierzu einfach die gefahrene Strecke auswählen und auf „Teilen“ drücken, schon ist die Tour z.B. auf Strava geteilt.
So, zurück zu meiner Tour: Die geplante Strecke kann einfach über die Option „Strecken“ abgerufen werden, sobald die App einmal mit dem Komoot-Konto verknüpft wurde. Echt saupraktisch, denn so kann ich auf alles, was ich über Strava aufgezeichnet oder über Komoot geplant habe zugreifen und die Strecke mit einem Klick erneut fahren. Also, einfach auf die gewünschte Strecke klicken, auf „Select Route“ gehen und schon meldet der Fahrradcomputer, dass er die Tour geladen hat. Am Elemnt „Start“ drücken und los geht’s. – Einfacher könnte es wirklich nicht sein!
NavigationWahoo ElemntWährend ich fahre kann ich mir auf dem Display entweder wieder meine aktuellen Werte (wie Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit etc.) anzeigen lassen oder ich wechsle mit einem Knopfdruck auf „Seite“ auf die Kartenansicht. Dort sehe ich wo ich mich aktuell befinde und wie meine weitere Strecke verläuft. Per Knopfdrück auf die seitlichen Tasten kann ich die Karte spielend leicht rein- und rauszoomen. Über der Karte sehe ich ebenfalls Werte wie die Geschwindigkeit. Mit einem Pfeil im Display und den oberen LEDs werden mir Richtungswechsel angezeigt. Die LEDs „laufen“ in die geforderte Richtung, so muss ich nicht immer ganz genau auf das Display schauen. Wenn längere Streckenabschnitte anstehen, zeigen die LEDs wieder an, ob ich mich über oder unter der Durchschnittsgeschwindigkeit befinde. Wenn ich die Strecke mal verlasse, blinken die LEDs rot und ein Signal ist zu hören. In solch einem Fall führt mich das Elemnt zwar nicht automatisch zurück auf die Strecke, aber da ich die geplante Strecke immer auf der Karte sehe, ist es kein Problem schnell wieder zurück zu finden.

Navigation & Routenänderung: Wenn ich mein geplantes Ziel erreicht habe, jedoch weiter fahre und z.B. über die App eine neue Tour wähle und aufs Elemnt schicke, läuft die Aufzeichnung meiner Tour dennoch weiter. D.h. spontane Tourenänderungen sind kein Thema und ich habe danach immer noch die Daten zur gesamt gefahrenen Route. Erst wenn ich dann auf „Ende“ drücke, speichert das Elemnt alle Daten, gibt mir eine Zusammenfassung der kompletten Tour und schickt die Daten an die App, sobald sie eine Verbindung zueinander haben.
Über die App besteht also auch während einer Tour die Möglichkeit, dem Fahrradcomputer mittzuteilen, dass ich die Tour umgekehrt zurück fahren möchte oder es kann eine weitere Strecke geplant werden. Mit der Funktion „Suche nach Ort“ kann ich mich durch die App auch an einen ganz neuen Ort schicken lassen. Hier besteht dann allerdings nicht die Möglichkeit die Strecke anzupassen – eine Streckenplanung mit einer zweiten App macht also durchaus Sinn! Grundsätzlich ist bei der Navigation mit Elemnt immer zu beachten, dass man dafür stets die App braucht, eine Tourenplanung direkt am Elemnt ist nicht möglich.

Das Kartenmaterial

Welches Kartenmaterial verwendet der Wahoo Elemnt? Die Kartendaten stammen von OpenStreetMap (OSM), ein großer Vorteil, denn dieses Kartenmaterial wird fortwährend angereichert und (insofern Wahoo sie fortlaufend updated) ist somit ein extrem großer Fundus an Kartenmaterial verfügbar – und zwar weltweit und kostenlos.
Nordamerika, Europa, Asien, Ozeanien, Südamerika und Afrika sind bereits vorhanden, die Karten für Russland und China können per WLAN kostenlos heruntergeladen werden. Was will man mehr? Der nächste Urlaub kann kommen!

Standort nachverfolgen

Wahoo Elemnt - Standort nachverfolgenDu möchtest andere wissen lassen, wo du dich gerade befindest? Kein Problem: Hierzu einfach auf „Teile live tracking Link“ klicken und schon kann ein Link z.B. direkt über WhatsApp oder E-Mail verschickt werden. Sobald ich eine Tour starte, wird dort mein Standort angezeigt. Der Link bleibt derselbe, auch für spätere Touren. Wichtig ist, dass hierbei immer eine Verbindung des Elemnts zum Handy besteht, sonst kann der Standort nicht mehr angezeigt werden. Also ähnlich, wie bei anderen vergleichbaren Fahrradcomputern.

Auswertung

Meine gefahrenen Touren können zum einen direkt im Elemnt über „Verl.“ (Verlauf) abgerufen werden oder in der App. Auch hier würde ich Zweites empfehlen, denn die Aufbereitung dort ist sehr übersichtlich inklusive Diagrammen: Gefahrene Kilometer, Fahrzeit, die Steigung, ein Höhenprofil, die Strecke auf der Karte, die Durschnittsgeschwindigkeit, die Höchstgeschwindigkeit, Dauer der Aufzeichnung (also inkl. Pausen) und die Pausenzeit. Falls weitere Sensoren, wie Pulsmesser oder Trittfrequenzmesser, angeschlossen sind, werden diese Daten natürlich ebenfalls angezeigt. Das Teilen dieser Daten über diverse Apps ist unkompliziert und problemlos möglich. So sind meine Fahrten gleich auf Strava zu sehen.
Das Einzige, das mit fehlt ist, dass ich den Wahoo Elemnt nicht mit unterschiedlichen Fahrerprofilen nutzen kann. Es wäre besonders praktisch, wenn man sich den Computer mit jemandem teilen möchte. Ein solches Feature würde den Elemnt noch abrunden.

Akkulaufzeit

Laut Hersteller wird die Batterielebensdauer mit 16 Stunden angegeben. Nachdem ich den Elemnt das erste Mal aufgeladen hatte hielt dieser gut 12 Stunden durch, allerdings durchgehend mit Hintergrundbeleuchtung. Der Akku soll wohl außerdem mit der Zeit seine Leistung noch verstärken. Ggf. kommt man so dann sogar wirklich auf die 16 Stunden!?
Nicht ganz so schön finde ich, dass man während der Fahrt nicht merkt, dass der Akku schwach wird. Auf den Standard-Ansichten ist der Akkustand nicht vorgesehen und eine Warnmeldung, dass der Akku bald leer ist fehlt leider. Aber: Man kann über die App einfach den Akkustand einblenden lassen. Das geht super leicht (siehe Video) und wenn man das einmal gemacht hat, besteht dieses Problem nicht mehr.

Beat yourself – Ich bin mein eigener Gegner

Ebenfalls ist es möglich Runden gegen sich selbst zu fahren, d.h. ich kann die gleiche Strecke mehrmals nacheinander fahren und meine Daten vergleichen. Diese Option ist auch einfach per Knopfdruck verfügbar und kurz bevor ich meine Runde beende, spornt mich der Elemnt auch noch mal an, meine Bestzeit zu erreichen.

Erreichbarkeit: Handy-Benachrichtigung

Möchte ich mitbekommen, dass mich jemand versucht während der Fahrt zu erreichen, zeigt mit der Elemnt dies ebenfalls an. Auf dem Display wird angezeigt, wenn ich einen Anruf, eine WhatsApp-Nachricht oder E-Mail erhalte. Wer das nicht möchte, kann diese Funktion natürlich auch einfach über die App deaktivieren.

Ansichten / Display anpassen

Wie bereits kurz erwähnt, kann die Ansicht auf dem Display des Elemnts sehr leicht und vielfältig über die App eingestellt werden. Wie leicht das wirklich funktioniert, zeigt dieses Video:

Etwas unschön finde ich übrigens, dass die App etwas holprig ins Deutsche übersetzt wurde und immer mal wieder Fehlermeldungen wiedergibt (Android). Ich kann zwar keine Fehler beim Benutzen der App feststellen, deswegen ist das Ganze eigentlich nicht schlimm, doch ist es etwas schade, dass ich die Meldung immer wieder „wegklicken“ muss.

Kompatibilität – Sensoren & Zubehör

Ein weiterer großer Vorteil den der Wahoo Elemnt gegenüber vergleichbaren Fahrradcomputern hat ist die Kompatibilität. Nicht nur, dass er mit quasi allen bekannten Apps kommunizieren kann, der Elemnt arbeitet ebenso mit den handelsüblichen Sensoren zusammen. Er kann also nicht nur mit den Wahoo-Produkten gekoppelt werden, sondern auch mit Herzfrequenzmessern oder Trittfrequenzsensoren von anderen Herstellern. Die Geräte können über Ant+ oder Bluetooth miteinander kommunizieren.
Ich konnte dies zwar noch nicht selbst testen, aber der Elemnt ist wohl auch mit den gängigsten elektronischen Schaltungen wie der Shimano Di2, der SRAM eTAP oder Campagnolo EPS kompatibel. Er zeigt den aktuellen Gang als auch den Akkustand der elektronischen Gangschaltung an. Über die Di2 Schaltung kann sogar die Ansicht auf dem Elemnt gesteuert werden, sodass die Hand noch nicht mal von Lenker gelöst werden muss.
Auch die Koppelung an einen Rollentrainer wie den Wahoo KICKR Trainer oder dem Wahoo KICKR Snap ist möglich. Wird der Elemnt mit einem der Wahoo Rollentrainern verbunden ist es möglich mit ihm den Trainer zu steuern, das Training aufzuzeichnen und beispielsweise Touren nachzufahren. Der Rollentrainer passt dann den Widerstand an um sich an das entsprechende Steigungsprofil der Tour anzupassen.
Zusammengefasst also ein richtiges Kompatibilitätswunder. Ich persönlich finde es super, wenn Geräte und Software in der Kompatibilität nicht eingeschränkt werden, so dass sie nicht nur mit eigenem Zubehör und Apps funktionieren und kommunizieren können.

Wahoo TICKR Brustgurt – geht das auch so leicht?

Wahoo Tickr Brustgurt

Gut, dann testen wir das Einrichten eines Sensors doch gleich mal selbst. Den Wahoo TICKR gibt’s beispielweise im Bundle oder auch einzeln zu kaufen. Eingerichtet werden kann er über die App oder den Elemnt direkt. Beides funktioniert problemlos:

  1. Tickr einschalten (dieser schaltet sich ein, wenn beide Knöpfe des Brustgurtes in den Tickr eingeklickt werden).
  2. In der Elemnt App unter „Einstellungen“ auf „Sensoren einrichten“ klicken. Nun wird nach Sensoren gesucht und die App findet den Tickr innerhalb weniger Sekunden. ODER: Im Element unter den Einstellungen „Sensor hinzufügen“ wählen. Auch hier wird der Tickr schnell gefunden.
  3. Den „TICKR“ auswählen.
  4. Und schon fragt Elemnt, ob die Herzfrequenz (BPM) auf dem Display angezeigt werden soll.

Ja, und das war’s schon! Ab sofort wird mein Herzschlag angezeigt und er erscheint in den Auswertungen. Überzeugend finde ich beim Tickr übrigens, dass der Sensor auch ohne Feuchtigkeit zwischen Sensor und Haut den Herzschlag außergewöhnlich gut aufzeichnet.

Features & Schnittstelle

Apropos Kompatibilität: Der WAHOO ELEMNT hat gleich drei Schnittstellen. Bluetooth, W-LAN (= WiFi) und ANT+. Über W-LAN und Bluetooth findet die Kommunikation mit dem Smartphone statt, über ANT+ oder die Bluetooth Verbindung kann er mit den unterschiedlichen Sensoren verbunden werden.

Fazit – Meine Erfahrungen mit dem Wahoo Elemnt

Unterm Strich überzeugt mich am meisten, dass der Wahoo Elemnt tatsächlich extrem einfach zu bedienen und extrem vielseitig ist. Durch das Einstellen über die App, ist das Ganze sehr intuitiv gestaltet und benötigt keine großen Erklärungen. Deutlich einfacher, als bei Fahrradcomputern, bei denen alles am Gerät eingestellt wird oder die an einen PC gekoppelt werden müssen. Auch die Kompatibilität mit quasi allen gängigen Tracking-Apps, vielen Sensoren von anderen Herstellern und die große Anzahl an Anschlüssen überzeugen mich.
Bei der Kaufentscheidung muss klar sein, dass der Elemnt nur für Smartphone Nutzer wirklich sinnvoll ist, denn ohne die App wäre der Funktionsumfang sehr eingeschränkt.
Die Infos auf dem Display sind gut sichtbar und die Bedienung auch mit dicken Handschuhen kein Problem. Die Routenführung tut was sie soll und hervorzuheben ist, dass weltweites Kartenmaterial kostenlos erhältlich ist.
Dem Wahoo-Versprechen „most connected“ macht der Elemnt alle Ehre. Für diejenigen, die es gerne funktional und einfach haben wollen und ihr Smartphone sowieso dabei haben, also ein absoluter Kauftipp!

Vorteile

  • Arbeitet mit allen bekannten Tracking-Apps zusammen
  • Kompatibel mit allen handelsüblichen Sensoren
  • Kostenloses & aktuelles Kartenmaterial weltweit
  • Extrem leichte Bedienung
  • Extrem leichte Einrichtung
  • Lange Akkulaufzeit
  • W-LAN, Bluetooth & ANT+ Schnittstellen
  • Laden per Micro-USB

Nachteile

  • Nur interessant für Smartphone-User (z.B. Routenänderung funktionieren nur mit Smartphone)
  • Die Android-App zeigt Fehlermeldungen (obwohl es keine zu geben scheint)
    Anmerkung 28.08.2017: Mittlerweilse sind diese Fehlermeldungen behoben.
  • Mehrere Fahrerprofile sind nicht möglich
  • Die Übersetzung der App ins Deutsche ist noch nicht ganz ausgereift

Laura Trümper - HIBIKE Marketing
Ein Beitrag von: Laura Trümper – HIBIKE Marketing

38 thoughts on “Test: Wahoo ELEMNT GPS Fahrradcomputer – keep it simple

  1. Hallo,

    danke für den tollen Bericht. Ich habe mal eine ganz andere Frage/Anwendung.
    Ich möchte im Urlaub lange, unbekannte (Ultra-) Trails laufen und brauche dafür einen zuverlässigen Wegweiser. Die Strecke erstelle ich zuvor am Smartphone.
    1) Hast du eine Idee, ob/ wie man den Bolt praktisch am Arm befestigen kann, so dass man ihn beim laufen bequem sehen kann?
    2) Richtet sich die Karte auch im Stand aus? Einige Uhren und andere GPS Geräte richten sich dank Kompass auch im Stand aus. Das ist hilfreich, wenn man sich mal im Stand orientieren möchte.
    3) Ist die Karte Zoom- und verschiebbar, so dass ich mich mit der Karte orientieren kann, zum Beispiel wenn ich eine alternative Route einschlagen möchte? Ich weiß, dass die Route dann nicht neu berechnet wird, das finde ich sogar super, aber manchmal möchte oder muss man eine alternative einschlagen und da Hilft es dann wieder anhand der Karte auf den Weg zu finden.
    Danke vorab!
    VG
    Heiko

    1. Hallo Heiko,
      vielen Dank 🙂
      1) Von Wahoo selbst gibt es derzeit keine Armbandhalterung, aber die Halterung ist identisch zu den Garmin Edge GPS Computern. Wichtig: Der einzige Unterschied ist, dass sie um 90 Grad gedreht sind. Für Garmin findet man solch ein Armband sicherlich und wenn die Aufnahme drehbar ist, könntest du diese auch für den Wahoo benutzen.
      2) Ausrichtung im Stand: Das habe ich im Wochenende mal getestet, die Karte richtet sich erst aus, wenn du dich ca. 5-10m bewegt hast.
      3) Die Karte ist zoombar, allerdings nicht verschiebbar. Das Wahoo zeigt dir immer den Kartenabschnitt an, der vor dir liegt. Bisher kam ich immer zurecht, aber nach meinem Geschmack ist das manchmal etwas „fummelig“.
      Viele Grüße
      Laura

  2. Hallo Laura,
    ein super Bericht! DANKE!
    Ich habe trotzdem noch 2 Fragen 😉
    Habe ich es richtig verstanden, dass ich eine Strecke im WLAN (z.B mit Komoot) hochladen kann auf dem Wahoo Elemnt Bolt und dann die Strecke fahren kann ohne mobile Daten?
    Mir ist klar, dass ich die Strecke dann nicht abändern kann, aber die Aufzeichnung der Durchschnittsgeschwindigkeit, etc. wird trotzdem gemessen und der Route angezeigt?
    Außerdem wollt ich fragen, ob es notwendig ist, dass man zusätzlich einen Fahrradsensor kauft (z.B. RPM Speed), damit der Wahoo Elemnt Bolt funktioniert
    Danke im Voraus und liebe sonnige Grüße
    Bieke

    1. Hallo Bieke,

      lieben Dank – das freut mich! 🙂

      Ganz genau, du kannst beliebige Strecken z.B. über Komoot, Strava oder auch einfach GPX-Tracks importieren und sie dann ohne mobile Daten abfahren. Deine Daten wie Durchschnittsgeschwindigkeit, Höhenmeter oder auch die Route (für den Fall, dass du spontan woanders langfährst) werden dann aufgezeichnet und gespeichert. Danach – auch problemlos Tage später – kannst du die Daten wieder mit der App synchronisieren und auf sie jederzeit zugreifen oder sie z.B. auf Strava hochladen.
      Einen Sensor wie den Wahoo RPM Speed benötigst du für den Computer nicht, denn dieser bezieht seine Daten über GPS. Einfach den Computer auf die Lenkerhalterung stecken und los fahren. Das macht die Nutzung mit unterschiedlichen Bikes oder das Ausleihen des Gerätes auch problemlos möglich.

      Viele Grüße
      Laura

  3. Hallo Laura,
    danke für den Schöne ausführlichen Bericht. Ich bin so zusagen Rennrad Neuling und interessiere mich sehr für den Wahoo.
    Wäre er für mich geeignet?
    Grüsse Chris

  4. Hallo,
    ich fuhr (zu zweit) im Mai/Juni vom Taunus quer durch Frankreich den Jakobsweg nach Santiago.
    Zusammen mit Komoot hatte ich ein Dreamteam dabei.

    Vorteile gegenüber edge 800, (den ich vorher hatte):
    – gespeicherte Routen konnte ich mir vorher und unterwegs incl. Höhenprofil anschauen auf dem Smartphone,
    – Smartphone (mit Komoot) zeigt unterwegs genau an, wo man sich befindet,
    – gefahrene Strecken, konnte ich abends problemlos in mein „Roadbook“ hochladen,
    – wege, auch kleinste wurde genau angezeigt,
    – vorbestellte Unterkünfte konnte ich den Abend vorher in die Route einpflegen, bzw die vorher geplante Route am Smartphone ändern,
    – Display kontraststark, (auch in hellster Sonne),

    Nachteile:
    – kein Farbdisplay,

    Insgesamt, war er im Dreamteam mit Komoot ein treuer Begleiter bis ans Ende der Welt (Fisterra), 2700km.

    Buen Camino
    Winfried

  5. Hallo ich muss leider sagen, dass nach 3 Monate Nutzung auch viel Schatten dabei ist. Die App eigene Navigation ist unbrauchbar weil sie auch den letzten Feldweg in die Berechnung mit rein nimmt. Ausserdem funktioniert nach Updates oft etwas nicht mehr. Z.b jetzt die Synchronisation mit Komoot. Alles in allem bin ich etwas enttäuscht vom Elemnt

    1. Hallo Jo,
      ich würde die Planung mit einer App wie Komoot empfehlen, diese ist dafür gemacht und bei mir funktioniert die Übertragung über die App einwandfrei. Hier kann man dann die Strecken auch ganz nach eigenem Blieben anpassen und die gewünschten Wege aussuchen. Die App selbst sucht ja immer den schnellsten Weg heraus, mit dem MTB sind Feldwege natürlich kein Thema, mit dem Rennrad wird es dann etwas schwerer 😉 Also meine Empfehlung lautet Komoot!
      Bezüglich Updates habe ich keinerlei Probleme. Mittlerweile sind die in meinem Test beschriebenen Fehlermeldungen auch komplett behoben (welches Handy benutzt du?).
      Viele Grüße
      Laura

  6. ..ich habe hier den Rox 11 und den Element Bolt im Einsatz und bin hin un her gerissen. Der Elemnt Bolt ist zwar teils besser von der App her,aber auch teils schlechter. Es gibt keine Gesamtwerte – also wieviel km bin ich insgesamt mit dem Bolt gefahren und so. Man braucht eine zusätzliche app um das Training auszuwerten, die App von Elemnt Bolt liefert nur einen schnellen Überblick. Beim Rox 11 braucht man keine zusätzliche App. Das koppeln fremder Sensoren funktioniert bei beiden Geräten sehr gut. Für mich passt der Rox besser und ich werde diesen behalten. Ich möchte meine Daten nicht online bei irgendjemand auswerten.

    1. Hallo Abase,

      ja, da hast du Recht, eine Gesamtkilometer-Zahl seit dem du das Gerät im Einsatz hast wird nicht angezeigt. Mit Wahoo gibt es die Möglichkeit dies über diverse Apps anzeigen und auswerten zu lassen. Das hat wiederrum den Vorteil, dass dann auch ganz bestimmte Zeiträume gewählt und verglichen werden können. Der Elemnt ist wirklich ein Gerät das man nicht unbedingt alleine, sondern zusammen mit dem Smartphone benutzen sollte. Dann sind die Möglichkeiten aufgrund der hohen Kompatibilität enorm. Wenn man eher eine Lösung sucht die in sich Funktioniert und auf die ein oder andere Funktionsmöglichkeit verzichten kann, wird man wohl eher mit anderen Geräten (wie einem Sigma Rox 11) glücklich.

      Sportliche Grüße
      Laura

  7. hi Laura

    schöner bericht danke,
    habe jetzt auch den bolt erstanden und soweit sehr zufrieden,die geschwindigkeitsanzeige schawankt gps bedingt doch sehr
    aber die strecken km sind sehr genau,also macht das nicht soviel.
    aufgefallen ist mir das obwohl die aktuellen höhenmeter z.B. 100m auf 102 raufgehen die anzeige gefahrene höhenmeter
    nicht die 2 meter mehr zeigt. werde das noch weiter beobachten.
    schade auch das der bolt keinen ghost hat wie z.B. der rox 9.1.
    finde einen ghost für gewisse Sachen einfach genial.
    lg

  8. hi,
    sehr guter Artikel danke.
    meine frage wäre kann man die gps Tachos,in dem fall den elemnt auch ohne geschwindigkeits sensoren betreiben weil im video dazu schwanken die zahlen extrem meistens zwischen 0 und irgendwas.
    lg

    1. Hallo Dieter,
      Der GPS Empfänger ist direkt im Gerät eingebaut, besondere Sensoren werden dazu nicht benötigt. Bei mir treten diese Schwankungen nicht auf – ggf. kann es damit zusammen hängen, dass das Signal an dem Ort an dem das Video gedreht wurde sehr schlecht war. Dieses Problem hätte dann aber vermutlich nicht nur der Wahoo sondern auch jeder andere GPS-Fahrradcomputer.
      Ich selbst hatte bisher hiermit keiner Probleme, weder im Taunus noch in und rund um Frankfurt.
      Viele Grüße
      Laura

  9. hi,
    wollte mal fragen wie genau messen die radcomputer die geschwindigkeit über gps?
    warum die frage,weil ich mir ein video angesehen habe vom elemnt radtacho und da ging die geschwindigkeit immer von 0 bis 80 hin und her.
    das wirkt nicht gerade vertrauenserweckend.
    lg

  10. Hallo Laura,

    danke für Deinen tollen Bericht. Gibt es auch die Möglichkeit das Höhenprofil einer geladenen GPX – Tour und seine persönliche Position in diesem anzuzeigen?

    Danke für Deine Hilfe.
    Gruß
    Martin

    1. Hallo Martin,
      ja, die gibt es. Wenn du dir das Höhenprofil anzeigen lässt und los fährst siehst du immer einen Teilausschnitt des Profils und es wird mit einem kleinen Pfeil markiert, an welcher Stelle du dich gerade befindest.
      Sportliche Grüße
      Laura

  11. hallo 🙂 wenn ich eine tour nachfahren möchte ich aber zb 5 km entfernt mit dem bike stehe führt er mit zb zum beginn / kürzeste strecke zur Tour oder zum ende … der tour ? oder kann er das nicht..?
    mfg G

    1. Hallo Gerhard,
      da die Streckenberechnung über die App läuft kann der Wahoo dies in diesem Moment nicht leisten. Über die Kartenansicht wird dir in solch einem Fall zwar die Richtung anzeigt und es sollte kein Problem sein zur Strecke zu finden, eine wirklich Berechnung der Route findet aber leider nicht statt.
      Viele Grüße
      Laura

  12. Guten Tag

    gibt es Erfahrungswerte mit dem Garmin Vector S Powermeter, speziell die Anzeige der pro Pedal getrennten Wattwerte, und sind die Trainingsdaten auch über die Garmin Auswertungs App auswertbar?
    Vielen Dank vorab.

    1. Hallo Andreas,
      ich hoffe ich verstehe deine Frage richtig: Du kannst dir die Wattwerte pro Pedal während der Fahrt vom Wahoo anzeigen lassen und die Trainingsdaten (quasi parallel) auch auf deine Garmin App zur Auswertung spielen und dort auswerten lassen.
      Sportliche Grüße
      Laura

  13. Hi Laura,

    sehr guter Bericht! Ich nutze zur Zeit noch einen alten Sigma Sport BC2209 der die super Funktion hat Rad 1 und Rad 2 getrennt aufzuzeichnen. Kann der Elemnt in Verbindung mit Speed & Cadence Sensoren so was auch?

    Gruß, Christian

    1. Hallo Christian,

      vielen Dank!
      Daten über die Trittfrequenz kannst du problemlos z.B. mit dem Wahoo RRPM Cadence aufzeichnen (www.hibike.de/wahoo-p342819f360c21a5de83a0b791cd4168c). Aber auch viele andere Sensoren von anderen Herstellern sind kompatibel.
      Unterschiedliche Profile für verschiedene Fahrräder oder Fahrer können leider nicht eingerichtet werden, was ich persönlich auch sehr schade finde.

      Viele Grüße
      Laura

    1. Hallo Paul,
      Danke für das Lob!
      Und ja, Zoomen in der Karte ist problemlos möglich, einfach mit den beiden Knöpfen an der Seite des Gerätes. Danke für den Hinweis, wir tragen das gleich nach!
      Grüße,
      Laura & das HIBIKE-Team

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