Hier entstanden die ersten deutschen Fahrräder „Bewegt seit 1885“. Das Unternehmen rund um die Diamant Fahrräder hat eine lange Geschichte hinter sich. Auf und Ab, durch Kriegszeiten und Übernahmen hindurch. Eines ist geblieben, der Diamant-Kopf (Logo bzw. Markenzeichen). Er hatte schon viele Gesichter. Aufgrund der langen Unternehmensgeschichte haben auch die historischen Diamant Plakate, Schilder und Anzeigen heute Kult-Status erreicht, ebenso die Plaketten der Fahrräder. Noch heute stammt alles aus einer Hand und alles aus Deutschland - „Made in Germany“. Diamant ist Kult, schließlich ist es der älteste Fahrradhersteller Deutschlands. Wenn auch die Fahrräder in all den Jahren unter unterschiedlichen Firmennamen produziert wurden, Diamant steht für hohe Qualitätsstandards und Innovationen, noch heute. Radklassiker wie das Modell Topas feierten bereits 100. Geburtstag, sie bestehen noch heute in eigener Edition, basierend auf dem Modell von 1912. In unserem Sortiment findest du Diamant Fahrräder für Trekking-Einsätze und auch Cityräder, ob Tiefeinstieg oder lieber die etwas sportlichere Variante. Sämtliche Damenräder und auch Diamant E-Bikes bzw. Pedelecs.

Zwei Brüder, Friedrich und Wilhelm Nevoigt gründeten schon 1882 ihren ersten gemeinsam Betrieb, der Wirkmaschinenplatinen für Strumpffabriken produzierte. 1895 rollt dann dort das erste Fahrrad vom Band, es trägt den Namen „Diamant“. Die Verbesserung an diesem ersten Rad stand nicht still. Letztendlich revolutionierten sie die Fahrradkette, statt einer Blockkette wie bisher, entwickelten sie eine Doppelrollenkette, das Prinzip wie wir es heute von der Fahrradkette kennen. 1906 wurde die Gesellschaft „Gebrüder Nevoigt AG, Reichenbrand-Chemnitz“ aus dem bisherigen Betrieb. 1921 zum Beispiel war Diamant zu einer so erfolgreichen Marke aufgestiegen, dass 20 von damals 29 großen Radrennen auf Diamant-Rädern gewonnen wurden. 1924 fand das erste Damenrad Bewunderung auf der Straße, es trägt den Namen „Die Schöne aus Sachsen“, Modell 56. Ende 1928 übernimmt dann die Adam Opel AG mehr als die Hälfte der Aktien von Elite-Diamant-AG, so wird der im Jahr zuvor angekündigte Konkurs abgewendet und Opel führt die Geschäfte. Für Lieferanten produziert Diamant extra die Lieferräder, die über dem Vorderrad mit einem großem Korb (Gepäckgitter) ausgestattet sind (1934). Zu den Olympischen Spielen, die 1936 in Berlin stattfanden, brachte Diamant ein besonders leichtes Sondermodell heraus, womit olympisches Gold, die Deutsche und auch die Weltmeisterschaft gewonnen wurden. Bereits 1958 stellen 1.850 Angestellte und Mitarbeiter in der Fahrradproduktion bei VEB Elite-Diamant Fahrradwerke 270.000 Fahrräder im Jahr her. Wir sind Diamant HändlerSpäter um 1978 sind die inzwischen von den Mifa-Werken produzierten Räder auch im Ausland als deutsches Markenrad verfügbar und begehrt. Da die Produktion im Hause Diamant eigentlich eingestellt wurde und an Mifa übertragen war, durften die Räder in der Bundesrepublik Deutschland nur unter dem Namen "Diadem“ vertrieben werden. Weiter Fahrradgeschichte wird geschrieben, als nach dem Mauerfall 1992 der Bereich Fahrradproduktion privatisiert wird und neu gegründet unter dem Namen Diamant Fahrradwerke GmbH. Ein neuer Firmensitz in Hartmannsdorf folgte und 2002 fand schließlich die Übernahme durch die Trek Bicycle Corporation statt.

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