Beitragsbild

Taktische Bike Tasche: Der Loose Riders Session Tactical Bag im Test

Auf dem Rücken, über die Schulter, im Wald oder am Airport. Die Loose Riders Tactical Tasche fühlt sich fast überall wohl. Doch was ist der Tactical Bag von Loose Riders nun eigentlich? Alleskönner, Multitalent oder einfach nur eine stylische Bike Tasche? Unser Tester Andreas hat in seinem Test genau das für Dich herausgefunden.

Gleich am Anfang gab es eine schwierige Entscheidung zu treffen: Bevor ich die Tasche testen durfte, musste ich mich für einer der beiden Farben entscheiden. Glaubt mir, das ist mir wirklich sehr schwergefallen. Warum? Seht selbst! Ihr könnt zwischen der schwarzen und der grünen Camouflage-Variante wählen.

Ich habe mich mit einem weinenden Auge für die zeitlose und stilsichere Variante in Schwarz entschieden. Zweifellos, die militärisch angehauchte „green-camo“ Variante ist auch stylisch, allerdings schon sehr auffällig und somit wohl nicht jedermanns Geschmack. Seid aber gerne trotzdem mutig und traut euch an die Camouflage-Variante! Ihr kennt Loose Riders als Brand, ihr wisst, dass sie für außergewöhnliche und unkonventionelle Prints bekannt sind.

Welche HIGHLIGHTS hat die Bike Tasche?

  • 72 L Volumen:
    Viel Stauraum, somit könnt ihr eure komplette Bike Ausrüstung einpacken!
  • Tragegriffe oben und seitlich:
    In jeder Situation gut zu tragen, ob alleine oder zu zweit.
  • Helmfach:
    Möglich durch eine gepolsterte Abtrennung, die jederzeit zusammengeklappt werden kann. Außerdem verfügt sie über einen Reißverschluss an der rechten Seite, so kann der Helm auch seitlich entnommen werden.
  • Abnehmbare Rucksackgurte:
    Ja ihr habt richtig gelesen, „die Session“ kann auch als Rucksack verwendet werden!
  • Abnehmbarer Schultergurt:
    Sinnvoll, wenn „die Session“ als Rucksack verwendet wird.
  • M.O.L.L.E-System:
    Modular Lightweight Load-carrying Equipment zu Deutsch: (Modulare leichtgewichtige Trageausrüstung) ist ein System zum Tragen der persönlichen Ausrüstung der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Außerdem verfügt es über das Militär angelehnte PALS. Ein innovatives und modulares Befestigungssystem für Taschen, das Pouch Attachment Ladder System.
  • Mit Vorhängeschlössern kompatible Reißverschlussanhänger
  • Erweiterbarer Hauptkörper
  • Durchgehend gepolstert
  • Schuhgarage:
    Extra Schuhfach, das sich an der rechten Seite der Tasche per Reißverschluss öffnen und schließen lässt. Somit bleiben schmutzige Schuhe separat von euren Utensilien.
  • 600 Dernier Polyester Konstruktion in militärischer Qualität:
    „Denier“ ist eine Maßeinheit. Es bildet das Verhältnis von Gewicht zur Länge dar. Grob gesagt: „Denier“ beschreibt die Fadendicke und die Reißfestigkeit des verwendeten Materials.

Mein persönliches Highlight ist die Erweiterbarkeit durch das M.O.L.L.E/PALS System.  Es gibt wirklich sinnvolle Erweiterungen die ich mir in Verbindung eines Bike Ausfluges vorstellen kann. Zum Beispiel ein MOLLE-Hakensytem , eine Sanitätstasche oder eine Taschenlampe.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es?

Sehr viele! Ihr könnt den Tactical Session Bag grundsätzlich als Alltagstasche, als Reisetasche oder als Bike Tasche zu euren Bike Abenteuern mitnehmen. Das Besondere an dieser Tasche ist aber die Einsatzmöglichkeit sie als Rucksack zu verwenden!

Meiner Meinung nach ist die Loose Rides Fahrradtasche perfekt für folgende Einsätze:

  • Als praktische Tasche zum Sport machen im Gym oder Verein
  • Als Reisetasche im Auto, Zug oder sogar am Flughafen für den Urlaub
  • Für den Aufenthalt im Bikepark
  • Eine Teilnahme am Bike Rennen
  • Für Trailbuilding und dem damit verbundenen Transport von Werkzeugen und Ausrüstung

Das Testszenario

Auf die letztere Einsatzmöglichkeit, dem Trailbuilding, möchte ich gerne genauer eingehen.

Ich habe die Tasche an einem der Bautage am Flowtrail Feldberg im Einsatz gehabt. Ihr kennt ja das allseits bekannte Sprichwort „No Dig No Ride“. Also folgte ich dem Ruf des örtlichen Bautrupps.

Mehr Beiträge zum Flowtrail Feldberg findest du HIER.

 Ich packe meine Tasche und nehme mit:

  • Fullface Helm & Bike Google verstaut im Helmfach
  • Bike Schuhe verstaut im separaten Schuhfach
  • Softshelljacke, Handschuhe, diverses Radwerkzeug, Verpflegung & Fotoausrüstung verstaut im Hauptfach
  • Portemonnaie, Schlüssel & Handy verstaut im oberen Seitenfach

Tasche fertig gepackt, Rad ins Auto und los ging es zum Treffpunkt am Feldberg. Angekommen, wartete auch schon einer der hauptverantwortlichen Helfer auf mich. Wir hatten bereits Holz geladen und sind damit zum entsprechenden Abschnitt gefahren, um es dort abzuladen. Die Tasche hatte ich dabei auf meinem Schoß liegen. An der Baustelle angekommen, trug ich die Tasche entspannt per Schultergurt. So hatte ich beide Hände frei, um mein Rad zu schieben. Dann konnte es gemeinsam mit allen freiwilligen Helfern auch schon losgehen, mit dem Bauen.

Während der Pausen ging ich zur Tasche und holte mir die Dinge die ich gerade brauchte, versorgte mich mit dem mitgenommenen Proviant und machte mit meiner Kamera ein paar Bilder.

Nach getaner Arbeit testeten noch ein paar Jungs den gebauten Anlieger und wir räumten wieder alles zusammen.

Die Tactical Bag auf dem Bike

Jetzt kam der spannende Teil. Wie komme ich mit meiner vollgepackten Loose Riders Session Tactical Bag wieder zurück an mein Auto? Völlig klar:

  1.  Volle Bike Montur anlegen.
  2. Schultergurt entfernen durch Lösen der Schnallen.
  3. Rechten und linken Rucksackgurt durch das Einklicken der Schnallen fixieren.
  4. Alle Reißverschlüsse schließen.
  5. Tasche mit Schuhfach nach unten aufziehen und Brustschnalle schließen.

Tada! Fertig ist der Rucksack! 😊

Kurzer Check, ob alles sitzt, passt, wackelt und trotzdem noch genügend Luft hat.  Schon gings auf dem Bike und der Loose Riders Session Tactical Bag auf dem Rücken den Flowtrail runter… Ich muss echt sagen: Die Bag ist ganz schön praktisch!

Bei HIBIKE kaufen:
Loose Riders Session Tactical Bag

Fazit:

Ist die Loose Riders Session Tactical Bag eine Kaufempfehlung? Von mir gibt es an dieser Stelle ein eindeutiges „JA!“. Warum? Für mich völlig klar: Sie ist vielseitig, trotzdem je nach Einsatz intelligent anpassbar und einfach nur cool! Auch wenn sie in erster Linie eine Tasche ist, kann sie auch einfach als Rucksack getragen werden. Dass „die Session“ natürlich dabei keine Ambitionen hat, ein „echter“ Bike Rucksack zu sein, sollte hier klar sein. Aber um viel Inhalt, entspannt mit oder ohne Bike von A nach B zu transportieren – top! Das alles für einen wirklich fairen Preis, besser geht es nicht!

HIBIKE Blog
Ein Beitrag von: Andreas Stein – HIBIKE Organisation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.